Lehre

„Nur was der Mensch selbst für sinnvoll hält, das was ihn neugierig macht, wird er langfristig behalten.“
Gerald Hüther, Gehirnforscher

Dem Lehrkonzept mit dem ich an der HS Hannover unterrichte und an anderen Hochschulen Workshops gebe, liegt diese Idee von Bildung zu Grunde. Ich setzte auf das eigene Interesse der Studierenden.

Das bedeutet für mich auch Vertrauen und Loszulassen zu müssen, da ich an einem gewissen Punkt die Steuerung aus der Hand gebe.
Die Ergebnisse sprechen für sich und geben mir immer wieder die eindeutige Rückmeldung, weiter zu vertrauen.

Die Auseinandersetzung der Studierenden erreicht durch dieses Vorgehen oft eine enorme Tiefe und Auseinandersetzung.

Um den besseren Austausch in der Gruppe zu fördern habe ich für jeden Kurs einen Blog angelegt.
Hier kann man sich über die Prozesse, der anderen informieren, kommentieren und mitgestalten.

Die Konzeption des Kurses finden Sie hier

http://f3.hs-hannover.de/studium/uebergreifende-lehre/gestaltungsgrundlagen/lehrgebiete/urbane-inszenierung-aufmerksam-fuer-das-gewoehnliche-sven-klomp-szenograf/index.html

Urbane Inszenierungen / Szenografie Sven Klomp

Aufmerksam für das Gewöhnliche
Eine Ausstellung über einen Weg

Lehrinhalt:

1. Schritt:
Gehen – Gemeinsam läuft die Seminargruppe einen vom Dozenten vorab geplanten Weg. Dabei werden die Studierenden angeleitet, ihre Wahrnehmung zu schärfen. Ein direkter Bezug zum Ort der Hochschule wird erlebt. Die Studierenden haben die Aufgabe zu sammeln.

2. Schritt:
Storytelling – Wie entwickele ich eine Geschichte? Gemeinsam werden die Fundstücke betrachtet, erste Ideen für ein eigenes Projekt entstehen. Die Ideen werden in Worte gefasst. Die Studierenden erstellen ein erstes schriftliches Statement – dazu wird ein Foto gestellt.

3. Schritt
Social Media – Dokumentation des kreativen Prozesses im Blog Jeder Studierende baut einen eigenen Blog, in dem alle Ideen zu Konzepten reifen. Hier dokumentieren die Studierenden über 7 Wochen die Entwicklung ihrer Idee.

4. Schritt
Realisation – Ausarbeitung der eigenen Idee. Wahl des Mediums (Fotografie/ Klang/ Skulptur/ Performance/ Installation) Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sichtweisen durch Interdisziplinarität

5. Schritt
Ausstellungsdesign – Gemeinsames Erarbeitung einer Ausstellung. Entwicklung der Inszenierung. Plakatentwurf, Previews im Internet

6. Schritt:
Präsentation

Kompetenzziele:

Die Studierenden lernen, das scheinbar Gewöhnliche in einen neuen Kontext zu stellen. Teamarbeit: Überprüfung der Idee in der interdisziplinären Gruppe. Prozess: Ausarbeiten einer Idee. Blog: Durch die gemeinsame Social Media Plattform stehen alle im Austausch und auch in einer guten Konkurrenz. Der Ideenfindungs- und Realisationsprozess wird bewusst erlebt und für jeden Studierenden individuell nachvollziehbar.

Eine gemeinsame Ausstellung wird geplant.

Bewertungskriterien:

Inhalt 20% – Werdegang 20% – Realisation 20% – Präsentation 20% – Dokumentation 20%

Link zu Seminarergebnissen http://aufmerksam-expo2000.tumblr.com

Kontakt: Sven Klomp

Sven Klomp 
Expo Plaza 2
30539 Hannover
Gebäude: EP 2  Raum: C2.08  Tel: +49 511 9296 2375E-Mail: sven.klomp ( ä t ) hs-hannover.de