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schaffen

Geboren 1973 in Düsseldorf. Nachdem Sven Klomp im Jahr 2000 sein Architekturdiplom an der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf erworben hatte, setzte er sein Studium im Bereich Bühnenbild an der TU Berlin fort. Er sammelte Erfahrungen als freier Mitarbeiter an verschiedenen Projekten, darunter für Studio Babelsberg und gewerkdesign. Von 2005 bis 2012 arbeitete er als Szenograf und Projektleiter bei Kunstraum GfK, wo er unter anderem am Klimahaus Bremerhaven 8° Ost beteiligt war.
Im Jahr 2012 entwickelte er das innovative Format Aufmerksam für das Gewöhnliche, ein partizipatives Gestaltungsformat, bei dem Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch einen thematischen Spaziergang eine Ausstellung aus Fundstücken kreieren. Seit 2014 hat er Lehraufträge im Bereich Ausstellungsgestaltung an verschiedenen Bildungseinrichtungen, darunter die Universität Hamburg, die Hochschule Hannover und die Fachhochschule Erfurt. Seit 2020 ist er auch im Weiterbildungsprogramm des Museumsverbands Niedersachsen und Bremen e.V. aktiv.
Bis Anfang 2024 vertrat er über drei Semester hinweg die Professur für Ausstellungsgestaltung an der Fachhochschule Münster. Er hat zahlreiche Vorträge und Workshops gehalten, darunter bei den DASA-Szenografie-Kolloquien, Raumwelten, der Alfred Toepfer Stiftung F. V. S. und der Unfinished Histories Conference sowie der Estonian National Museum Conference. Im Jahr 2023 war er Kurator des FOCUS: MUSEUM zum Thema „Ausstellungen machen!“.
Von 2016 bis 2025 war er als Kreativdirektor und Mitglied der Geschäftsleitung bei Impuls-Design angestellt. Er ist Mitglied im Deutschen Museumsbund e.V. und bei ICOM. Die von ihm entwickelten Szenografien werden stets von einer grundlegenden Idee geleitet, die sich aus den thematischen Inhalten und den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Projektes entwickelt. Diese inhaltliche Kernidee fungiert wie ein Nukleus, der im Verlauf des Gestaltungsprozesses wächst und verschiedene gestalterische Elemente beeinflussen kann – von der grafischen Erscheinung bis zur Szenografie. Dabei stehen immer die Beziehungen im Vordergrund – Beziehungen zwischen Inhalt und Form sowie zwischen Form und den Besucher*innen, die über die Form die Inhalte erleben und im besten Fall, Teil der Inszenierung werden.
Weitere Informationen unter https://svenklomp.com/vita/
